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Stadtinformationssystem - Annaberg-Buchholz
  Geschichte


Tür  

Am 12. Juni 1887 öffnete das Annaberger "Museum erzgebirgischer Alterthümer" erstmals seine Pforten. Es war eine Gründung geschichts-bewusster Bürger. Die Ausstellung, überwiegend aus Schenkungen beste-hend, befand sich zunächst im Obergeschoss des Rathauses. Bestands-erweiterungen machten jedoch 1891 den Umzug in sein heutiges Domizil, das Gebäudes Große Kirchgasse 16, notwendig.
Die Geschichte dieses Hauses lässt sich bis in die Frühzeit der Stadt zurückverfolgen. Der älteste erhaltene Beleg datiert vom 19. November 1521.

Im Zusammengehen mit dem Erzgebirgsverein erhielt die Präsentation im Jahre 1905 den Namen "Erzgebirgsmuseum". Die nach der Innen-rekonstruktion 1991 neu gestaltete Dauerausstellung gibt Einblicke in die Zeit der Stadtgründung und den Altbergbau, zeigt sakrale Kunst, Erzeugnisse des Handwerks (darunter Keramik, Zinn- und Kup-fergefäße), Posamenten und Klöppelspitzen, bürgerliche und bäu-erliche Volkskultur, Holzschnitzerein, Münzen und Mineralien.
Ergänzt wird die Präsentation durch regelmäßige Sonderaus-stellungen zu verschiedenen Themen.

  Amethyst
Bergwerk 2  


Im Hof des Erzgebirgsmuseums befindet sich seit 1995 der Eingang zum Besucherbergwerk "Im Gößner". Hier gruben die Bergleute vor 500 Jahren nach Silber. Ein kleiner Teil des umfangreichen Gangsystems, das sich unter der gesamten Stadt erstreckt, wird den Besuchern fachkundig vorgestellt.
Ausgerüstet mit Helm und Schutzumhang können die Besucher  in eine faszinierende Welt unter Tage "eintauchen".
Die Rundgangstrecke hat eine Länge von 260 Metern mit einem Höhenunterschied von 24 Metern. Das Besucherbergwerk trägt den Namen von Andreas Gößner, der das Grubenfeld um 1510 besaß.