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Prüfsachverständigen für Sicherheitstechnik nach Bundesimmissionsschutz­gesetz bekanntgeben

Allgemeine Informationen & Verfahrensablauf

Der Betreiber einer Anlage hat gegebenenfalls einen Sachverständigen mit der Durchführung sicherheitstechnischer Prüfungen sowie Prüfungen von sicherheitstechnischen Unterlagen zu beauftragen. Dieser Sachverständige muss von der zuständigen Behörde eines Landes bekannt gegeben sein.

Die Durchführung der Prüfung kann dem Sachverständigen nur gestattet werden, wenn dieser die Anforderungen erfüllt. Dazu zählen:

  • erforderliche Fachkunde
  • Unabhängigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • gerätetechnische Ausstattung

Die Bekanntgabe erfolgt immer durch die zuständige Behörde des Landes, in dem Sie als Antragsteller Ihren Geschäftssitz haben. Die Bekanntgabe gilt für das gesamte Bundesgebiet.

 

Hinweis: Sollte sich Ihr Geschäftssitz nicht im Inland befinden, ist das Land zuständig in dem Ihre Tätigkeit vorrangig ausgeübt werden soll.

Einheitlicher Ansprechpartner

Für dieses Verfahren können Sie den Service des Einheitlichen Ansprechpartners in Anspruch nehmen. Dieser begleitet Sie durch das Verfahren, übernimmt für Sie die Korrespondenz mit allen für Ihr Anliegen zuständigen Stellen und steht Ihnen als kompetenter Berater zur Seite.

 

Zuständige Dienststelle

Formulare & Onlinedienste

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag (Original)
  • Nachweis zur Qualifikation (Zeugnisse, Fachkundenachweise) (Kopie)
  • Darstellung des beruflichen Werdegangs (Kopie)
  • Referenzen, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen (Kopie)
  • Unterlagen zur Zuverlässigkeit (Kopie)
  • Unterlagen zur Unabhängigkeit (Kopie)
  • Erklärung zum Einsatz von Hilfspersonal (Original)
  • Nachweis der Geräteverfügbarkeit (Original)
  • Arbeitsproben (Kopie)
  • Bescheid über die Erstbekanntgabe in einem anderen Bundesland (Kopie)

Frist/Dauer

Nach Eingang der vollständigen Unterlagen wird Ihr Antrag innerhalb von vier Monaten bearbeitet und beschieden.

Kosten

Die Kosten des Verfahrens betragen mindestens EUR 150 und höchstens EUR 1.500.

Rechtsgrundlage

Sonstiges

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft