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Coronaschutzimpfung

NEUER STAND APRIL 2021: Wichtige Informationen

Seit dem 21. April können sich Angehörige der Priorisierungsgruppe 3 registrieren lassen. 

Alle regulären Erstimpfungen in den 13 Impfzentren werden ab 15. April 2021 mit mRNA Impfstoffen durchgeführt.

Zudem wird das Zusatzangebot für Personen ab 60 Jahren, die einer Impfung ausschließlich mit AstraZeneca-Impfstoff zustimmen, in den drei großen Impfzentren Dresden, Leipzig und Chemnitz fortgeführt. Diess Zusatzangebot gilt NICHT für das Impfzentrum in Annaberg.

Zweitimpfungen nach dem Erstimpftermin mit dem Impfstoff von AstracZeneca: Bis auf Weiteres übernehmen die sächsischen Impfzentren die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo): Alle Personen unter 60 Jahre werden zu ihrem regulär gebuchten Zweitimpftermin mit einem mRNA Impfstoff geimpft. Personen ab 60 Jahren erhalten zu ihrer Zweitimpfung weiterhin den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca.

Impfangebot für alle Beschäftigten an allgemein- und berufsbildenden Schulen ab 15. April 2021
Alle Personen, die an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen tätig sind, sind impfberechtigt. Sie können bevorzugt online unter https://sachsen.impfterminvergabe.de einen Impftermin buchen. Bei der Registrierung und Berechtigungsprüfung ist dafür im Menü »Personen mit hoher Priorität (Priorisierungsgruppe 2) gemäß §3 CoronaImpfV« auszuwählen.

[Meldung des DRK Kreisverband Aue-Schwarzenberg e.V.]

Die Impfzentren im Freistaat Sachsen haben am 11. Januar 2021 ihren Betrieb aufgenommen. Das sächsische Sozialministerium hat das Deutsche Rote Kreuz Sachsen (DRK) mit Aufbau und Betrieb der Impfzentren beauftragt. Die Stadt Annaberg-Buchholz hat damit organisatorisch nichts zu tun.

Impfzentrum Erzgebirgskreis
Festhalle Annaberg-Buchholz
Ernst-Roch-Straße 4
09456 Annaberg-Buchholz

Eine Impfung im Impfzentrum ist nur mit Termin möglich. 

Sachsenweit stehen 13 Impfzentren für die Impfung gegen das Coronavirus bereit. Zuerst werden gemäß Impfverordnung des Bundes Personen der sogenannten Priorität I (höchste Priorität) mit dem Impfstoff versorgt. Daher wird zunächst durch mobile Teams und in Kliniken geimpft. Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Beschäftigte mit hohem Ansteckungsrisiko in Krankenhäusern bekommen ein Impfangebot.

Derzeit werden in den Zentren Angehörige prioritär zu impfender Berufsgruppen mittels Gruppenterminen geimpft (z.B. Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Rettungsdiensten etc.).

Eine Impfung im Impfzentrum ist nur mit Termin möglich.

Individualtermine zum Impfen können seit dem 11. Januar online vereinbart und ab dem 18. Januar dann durchgeführt werden.

Impfterminvergabe

Zur Registrierung steht das sächsische Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus zur Verfügung. Die Anmeldung besteht aus zwei Schritten: der Anmeldung und der Terminvereinbarung.

Schritt 1: Anmeldung
Da die Impfung schrittweise in priorisierten Gruppen erfolgt, wird bei der Berechtigungsprüfung zunächst überprüft, ob Sie berechtigt sind. Anschließend geben Sie Ihre persönlichen Daten ein, die zur Terminvereinbarung nötig sind. Mit Hilfe eines von Ihnen gewählten Passwortes können Sie im Anschluss auf die Terminvereinbarung zugreifen. Sie erhalten nun an die angegebene E-Mail-Adresse einen Link zur Terminvereinbarung. 

Schritt 2: Terminvereinbarung
Wenn Sie sich erfolgreich angemeldet haben, können Sie Ihren Wunschtermin im Impfzentrum wählen. Innerhalb Sachsens ist das Impfzentrum frei wählbar. Die erste und zweite Impfung müssen im selben Impfzentrum vorgenommen werden. Ist die Eingabe aller Angaben positiv, erhalten Sie eine Bestätigung Ihres Impftermins sofort zum Download.

Zum Ablauf der Impfung

Für einen reibungslosen Ablauf im Impfzentrum bittet das DRK Aue-Schwarzenberg alle Besucher um Mitwirkung:

• Zum Impftermin ist die angegebene Zeit auf der Terminbestätigung zwingend einzuhalten! Nur so können lange Wartezeiten bei der Anmeldung vermieden werden. Die Mitarbeiter im Impfzentrum sind angewiesen, Besucher erst zehn Minuten vor dem Impftermin in die Halle einzulassen.

• Zum Impftermin sind folgende Unterlagen mitzubringen:
- Terminbestätigung
- ausgefüllter ärztlicher Anamnese-Bogen
- Bogen zur Impfaufklärung
- Personaldokument
- Krankenversicherungskarte
- Impfausweis
- evtl. wichtige Unterlagen (z. B. Herzpass, Diabetikerausweis, Medikamentenliste)

• Es wird darum gebeten, den ärztlichen Anamnese-Bogen vollständig ausgefüllt mitzubringen. Einzelne offene Punkte werden beim Arztgespräch geklärt. Das Ausfüllen des gesamten Fragebogens im Anmeldebereich führt zu unnötigen Verzögerungen.

• Das Impfzentrum in Annaberg-Buchholz besitzt einen behindertengerechten Zugang. Dennoch sind beim Impfdurchlauf relativ weite Wege zurückzulegen. Wir bitten dies unbedingt zu berücksichtigen. 

Priorisierung der Anspruchsgruppen für die Coronaschutzimpfung

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Das Bundesgesundheitsministerium hat diese gemeinsam mit der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut in der Impf-Verordnung festgelegt.

Aktuell erhalten Personen aus folgende Gruppen in Sachsen ein Impfangebot:
(Stand: 22. April 2021)

Prisierungsgruppe 1 - höchste Priorität
  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
     
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
     
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
     
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Priosierungsgruppe 2 - erhöhte Priorität
  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • Personen mit Trisomie 21,
    • Personen nach Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit psychiatrischer Erkrankung
    • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen, nicht in Remission befindlichen Kresbserkrankungen oder Krebserkrankungen vor oder während einer Krebsbehandlung oder einer onkologischen Anschlussrehabilitation
    • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukuviszidose oder anderer ähnlich schwerer chronischer Lungenerkrankung
    • Personen mit Diabetes mellitus (HbA1c ≥ 58 mmol/mol [≥ 7,5%])
    • Personen mit Leberzirrhose und anderer chronischer Lebererkrankung 
    • Personen mit chronischer Nierenerkrankung 
    • Personen mit Adipositas (BMI > 40)
    • Personen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung und Prüfung durch eine Clearingstelle ebenfalls ein (sehr) hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen
    • von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die älter als 70 Jahre ist oder eine der oben genannten Erkrankungen hat
    • von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird, auch Hebammen bzw. Personal involviert in die Geburtsvorbereitung.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen versorgen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind
    • Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, sofern nicht in der höchsten Priorisierungsstufe
    • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die
    • im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind
    • in relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind
    • in Obdachlosenunterkünften und Asylbewerberunterkünften untergebracht oder tätig sind
    • in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen tätig sind (nach Änderung der Impfverordnung durch den Bund)
Priosierungsgruppe 3 -erhöhte Priorität
  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
     
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
    b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    e) Personen mit Asthma bronchiale,
    f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsver-lauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
     
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
    • dies betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 60. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der erhöhten Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden
     
  • Personen,
    a) die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
    b) die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
    c) die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
    d) die als Wahlhelfer tätig sind
     
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen (Die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur wird durch eine Auflistung durch die Sächsische Staatsregierung festgelegt.).
     
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
     
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
     
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind, die keine allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen sind,
     
  • sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Antrag auf Prisorisierung aus medizinischen Gründen

Personen, die sich in der aktuellen Impf-Priorisierung nicht wiederfinden, können einen Antrag bei der Einzelfallstelle ihres Bundeslandes auf bevorzugte Schutzimpfung stellen. Dies sieht die Impfverordnung des Bundes vor.  Der Einzelfall-Antrag gilt für die Fälle, die über die aktuelle Priorisierung nicht gedeckt sind und bei denen nach ärztlicher Beurteilung und Prüfung durch die Einzelfall-Stelle ebenfalls ein (sehr) hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht.

Informationsfilm zu Impfzentren

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Wichtige Telefonnummern

Postadresse
Hotline Terminbuchung Coronaschutzimpfung
Telefonnummer
0800 0899 089
Postadresse
Ärtztlicher Bereitschaftsdienst
Telefonnummer
116 117
Postadresse
Zentrale Corona-Hotline Freistaat Sachsen
Telefonnummer
0800 1000 214