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Corona: Informationen für Familien

Livestream für Kinder aus der Kita Mäuseburg

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Regelungen für den Schul- und Kitabetrieb ab 01. September bis 21. Februar 2021

Regelungen für den Schul- und Kitabetrieb gelten bis zum 21. Februar 2021. An Schulen gibt es keine Abstriche an der Stundentafel sowie am Unterricht im üblichen Klassen oder Kursformat. Beim Zutritt an Schulen ist ein Mund-Nasen-Schutz für alle verpflichtend. Einrichtungsfremde sind verpflichtet, während des Aufenthaltes in Schul- und Kitagebäuden und auf dem Gelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Wo Schüler und Lehrer ihn tragen müssen, entscheidet die Schulleitung. Betretungsverbote gelten für Infizierte, außerdem jene, die mindestens ein Sars-CoV-2-Symptom erkennen lassen sowie Bürger, die innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt mit Infizierten hatte und dies nicht mit ihrem Job in Gesundheit oder Pflege begründen können. Vorgeschrieben ist neben Händewaschen oder Desinfizieren nach Betreten des Schulgebäudes auch das gründliche Lüften von Unterrichtsräumen spätestens 30 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde. Es muss dokumentiert werden, wer sich als Einrichtungsfremder länger als 15 Minuten aufhält. Anders als beim Hort müssen Eltern in Kitas täglich eine Gesundheitsbestätigung vorlegen, in der sie bescheinigen, dass ihr Kind weder Fieber, Husten, Durchfall/ Erbrechen noch ein "allgemeines Krankheitsgefühl" aufweist.

Corona-Regeln ab 18. Mai 2020 in Sachsen - Öffnung von Schulen, Kindertagesstätten und Horten

Ab dem 18. Mai 2020 dürfen Schulen, Kindertagesstätten und Horte wieder alle Kinder betreuen. Dazu Kultusminister Christian Piwarz: "Am Grundsatz der strikten Trennung von Betreuungsgruppen und Klassen müssen alle festhalten. Ein Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen und Klassen muss sowohl in den Gebäuden als auch auf den Freiflächen strikt vermieden werden".
Das heißt: Auch in den Kindertagesstätten von Annaberg-Buchholz werden Gruppen strikt getrennt voneinander betreut, es darf keinen Kontakt zu anderen Gruppen geben. Gleiches gilt für den Unterricht an den Schulen. In den Schulen kommt es dadurch zu verschiedenen Unterrichts- und Pausenzeiten. Spezielle Regelungen legt jede Einrichtung fest. Eltern werden dazu informiert.
Eltern sind verpflichtet, bei der Abgabe ihrer Kinder auf einem Musterformular schriftlich die Gesundheit ihres Kindes und ihres gesamten Hausstandes zu bestätigen. Das Musterformular wird den Eltern über die Einrichtung übermittelt. Die Eltern dürfen Kindertagesstätten nur zum Bringen und Abholen der Kinder in den ausgewiesenen Bereichen und der dazu notwendigen Zeit betreten. Dabei ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Die städtischen Kitas in Annaberg-Buchholz öffnen in der Woche neun Stunden, Horte von 11.00 bis 16.00 Uhr. Eltern werden dazu rechtzeitig informiert.


Mit der Phase 3 des vierphasigen Konzepts auf dem Weg zurück zum vollständigen Regelbetrieb in Kitas und Schulen tritt damit der eingeschränkte Regelbetrieb in Kraft. Kinder dürfen ihre Kindertagesstätten und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen. Auch für alle übrigen Schüler wird ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich. Die Pflicht zum Schulbesuch gilt wieder für alle Schüler. Informationen finden sich auch auf den Homepages der einzelnen Schulen.

Der Rechtsanspruch auf Betreuung in Kindertagesstätten und Horten ist nicht mehr nur auf bestimmte Berufsgruppen eingeschränkt. Alle Eltern haben Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Rechtliche Grundlage für die neuen Regeln sind die neue Corona-Schutz-Verordnung sowie eine Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen. Beide gelten vorerst bis zum 5. Juni 2020. Danach wird, je nach Lage in der Corona-Krise, weiter entschieden.

Neuen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen - gültig ab 20. April 2020

Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates vom 20. April ergeben sich folgende Änderungen:

Für Schulen gilt: Abiturprüfungen laufen wie geplant. Ab 22. April können auch Schüler von Abschlussklassen in Berufs-, Ober- und Förderschulen wieder ihre Bildungseinrichtungen besuchen. Ende April soll entschieden werden, ab wann die übrigen Klassen unter bestimmten hygienischen Voraussetzungen und Abstandsregelungen wieder mit dem Schulbetrieb beginnen.

In Kitas wird weiterhin nur eine Notbetreuung für Kinder angeboten, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten und keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben. Eine Liste relevanter Berufe ist im Internet auf den Seiten des Freistaates Sachsen abrufbar (siehe u.g. Link).

Entschädigung für Eltern bei Schul- und Kita-Schließung

Eltern, die während der Pandemie ihre Kinder betreuen müssen, weil Krippe, Kita, Schule und Hort durch Behörden geschlossen wurden und deshalb vorübergehend nicht arbeiten können, haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Entschädigungsanspruch. Im Infektionsschutzgesetz ist geregelt, dass Betroffene teilweisen Ersatz für ihren Verdienstausfall erhalten.

Anspruchsberechtigt sind erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sowie Sorgeberechtigte von Kindern mit Behinderungen, die auf Hilfe angewiesen sind und für die eine Betreuung tagsüber nicht mehr gewährleistet ist.

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat dazu eine Internetseite mit entsprechenden Informationen sowie einem Antragsformular freigeschaltet.

Beratungen für Eltern

Das Team des Familienzentrums Annaberg bietet in der aktuellen Krisensituation telefonische Beratungen für Eltern an.

Dafür ist lediglich unter der E-Mail-Adresse familienzentrum.annaberg@web.de eine Anmeldung erforderlich. Die Eltern hinterlassen dabei per Mail ihre Telefonnummer. Die Mitarbeiter des Familienzentrums rufen dann zurück.

Kinderzuschlag ab 1. April für bedürftige Familien

Aufgrund der aktuellen Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten können Eltern organisatorischen und finanziellen Herausforderungen gegenüberstehen, weil sie ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können.

Um Familien mit kleinen Einkommen in dieser Situation zu unterstützen, legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ab dem 1. April 2020 den "Notfall-KiZ", den Notfall-Kinderzuschlag auf. Pro Kind können dabei - je nach Bedarf und Einkommen - monatlich bis zu 185 € gezahlt werden. Detaillierte Infos dazu finden sich unter dem untenstehenden Link.

Anspruch auf Notfallbetreuung in Kita und Grundschule erweitert

Schulen und Kitas, auch Einrichtungen der Kindertagespflege sind seit dem 18. März 2020 geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen:

1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

3. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern.

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Informationen zur Corona-Krise, u.a. eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind abrufbar unter dem untenstehenden Link zum Freistaat Sachsen:

Kontakt

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