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Stadt Annaberg-Buchholz: Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Meldung vom 04.11.2020

Aussetzen der Sondernutzungsgebühren bis 31. Dezember verlängert

Auch in der aktuellen, angespannten Corona-Lage will die Stadt das ihr Mögliche tun, um betroffenen Unternehmen zu helfen. Vor allem hat man dabei Gastronomie, Weihnachtsmarkthändler und den Handel im Blickfeld. Ziel ist es, dennoch und so gut es geht, den Slogan der Stadt "Die ganze Stadt ein Weihnachtsberg" in der Adventszeit umzusetzen. Dazu soll auch in diesem Jahr im Dezember in der Innenstadt ein vorweihnachtliches Flair entstehen.

Vor diesem Hintergrund setzt die Stadt Sondernutzungsgebühren für die Nutzung öffentlicher Freiflächen bis einschließlich 31. Dezember 2020 aus. Das bietet Händlern und Gastronomen - falls letztere im Dezember wieder öffnen dürfen - die Möglichkeit, ihre weihnachtlichen Angebote zu offerieren. 

Darüber hinaus soll vorweihnachtliches Flair auch auf andere Weise entstehen. Aktuell führt der Citymanager der Stadt Gespräche mit Hauseigentümern sowie Weihnachtsmarkthändlern, um nach Möglichkeit in der Adventszeit ein erweitertes weihnachtliches Angebot in der Annaberger Innenstadt schaffen zu können. Konkretes Ziel ist es dabei, dass interessierte Weihnachtsmarkthändler zurzeit leer stehende Geschäfte in der Advents- und Weihnachtzeit zeitweilig nutzen können und auf diese Weise gemeinsam mit dem übrigen innerstädtischem Handel ein Einkaufserlebnis in weihnachtlicher Atmosphäre zu bieten.

Alle geplanten Maßnahmen stehen selbstverständlich unter dem Vorbehalt der entsprechenden Corona-Verordnung für Dezember und den dabei gesetzlich erlaubten unternehmerischen Tätigkeiten.

Meldung vom 31.10.2020

Neue Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 30.10.2020

Die Corona-Infektionszahlen steigen dramatisch. Im Hinblick auf die Gesundheit der Bevölkerung und zur Vermeidung einer akuten Gesundheitsnotlage ist es deshalb notwendig, durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte das Infektionsgeschehen aufzuhalten.

Vor diesem Hintergrund hat der Freistaat Sachsen am 30. Oktober 2020 auf der Basis einer Bund-Länder-Konferenz eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese gilt vom 2. bis zum 30. November 2020.
Hier die für unsere Stadt wesentlichen Inhalte und Regelungen:

Wichtigste Maßnahme ist es, Abstand zu halten und Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist generell ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, einschließlich der Arbeitsstätten.
Der Mindestabstand gilt nicht in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen sowie bei schulischen Veranstaltungen.

Eine Mund-Nasenbedeckung ist u. a. zu tragen in:
- öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Taxis und Fahrdiensten
- Geschäften, Läden und Einkaufszentren
- Gesundheits- und ähnlichen Einrichtungen
- in öffentlichen Einrichtungen mit regelmäßigem Publikumsverkehr, wie z. B. Beherbergungsbetrieben, öffentlichen Verwaltungen, Banken, Sparkassen und Versicherungen, bei Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken, in Kirchen und Räumen von Religionsgemeinschaften (Ausnahme: Abendmahl), in Aus- und Fortbildungseinrichtungen und beim Aufenthalt in Schulgebäuden (ausgenommen ist der Unterricht)
- an Haltestellen, in Bahnhöfen und in Fußgängerzonen
- auf Sport- und Spielflächen (ausgenommen sind dort Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres) sowie auf Wochenmärkten und an Verkaufsständen von 6.00 bis 24.00 Uhr.

- Ausnahmen gelten für die Bewegung mit Fortbewegungsmitteln wie Autos oder Fahrrädern sowie die sportliche Betätigung, für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sowie das Personal öffentlicher Verkehrsmittel, soweit andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden oder kein Kundenkontakt besteht.

In geschlossenen Räumlichkeiten sollte regelmäßig gelüftet werden. Um das Risiko von Infektionen zu reduzieren, soll regelmäßig Handhygiene betrieben werden. Hand-Gesichts-Kontakte sind zu vermeiden.

Private Ansammlungen, Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Feiern zuhause sind nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen gestattet. Dies gilt auch in der Öffentlichkeit.
Ausgenommen von dieser Regelung sind Zusammenkünfte in Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie Beisetzungen auf Friedhöfen bei Einhaltung entsprechender Hygiene- und Abstandsregeln.

Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt, z. B. für unaufschiebbare Dienstreisen.

Verboten sind die Öffnung und das Betreiben von:
- Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die nicht der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen,
- Freibädern, Hallenbädern, Kurbädern, Thermen, Dampfbädern, Dampfsaunen und Saunen, soweit es sich nicht um Rehabilitationseinrichtungen handelt,
- Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen, soweit sie nicht medizinisch notwendiger Behandlungen dienen,
- Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen (ausgenommen Lottoannahmestellen) und ähnlichen Einrichtungen,
- Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursportbetriebs
Möglich bleiben Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand und der Schulsport.
- Tierparks, Angeboten von Freizeitaktivitäten,
- Volksfesten, Jahrmärkten, Weihnachtsmärkten,
- Diskotheken, Tanzlustbarkeiten,
- Museen, Bibliotheken, Musikschulen, Kinos, Theatern, Clubs und Musikclubs und entsprechenden Einrichtungen für Publikum,
- Jugendclubs ohne sozialpädagogische Betreuung, Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugenderholung,
- Busreisen und Übernachtungsangeboten für touristische Zwecke und Schulfahrten,
- Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen
- Gastronomiebetrieben sowie Bars, Kneipen und ähnlichen Einrichtungen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken sowie der Betrieb von Kantinen und Mensen.
- Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege; Ausnahme: medizinisch notwendige Behandlungen und Friseure
- alle sonstigen Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen.

In Annaberg-Buchholz werden im Zeitraum vom 2. bis 30. November 2020 das Eduard-von-Winterstein-Theater, das Gloria-Kino sowie die Museen und Besucherbergwerke geschlossen. Im Kulturzentrum Erzhammer sind Freizeitangebote und Veranstaltungen abgesagt. In der Stadtbibliothek soll die Ausleihe von Medien in bestimmten Zeitfenstern weiter ermöglicht werden. Nähere Infos folgen dazu.

Das Annaberger Rathaus bleibt mit Abstands- und Hygieneregeln geöffnet. Vorab müssen jedoch Termine unter Tel. 03733 425-0 vereinbart werden.
Die Tourist-Information öffnet wochentags von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Sport ist nur als Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf öffentlichen und privaten Sportanlagen möglich.
Kinderspielplätze bleiben geöffnet. Bei der Nutzung ist auf Abstand und Hygiene zu achten.

Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

Schulen und Kindergärten bleiben mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen offen.

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, ambulant betreuten Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sind zur Aufrechterhaltung von Besuchsmöglichkeiten verpflichtet. Dazu müssen Hygieneplänen sowie ein einrichtungsbezogenes, bewohnerorientiertes Besuchskonzept erstellt werden.

Für die von den zeitweiligen Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen will der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.
Der Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden. Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt. Die Finanzhilfe wird ein Volumen von bis zu 10 Mia. € haben.

Hilfsmaßnahmen für Unternehmen wird der Bund verlängern und die Konditionen für hauptsächlich betroffene Wirtschaftsbereiche verbessern. (Überbrückungshilfe III z. B. für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und  für Soloselbständige). Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst.

Auch in der Pandemie soll in Industrie, Handwerk und Mittelstand sicheres Arbeiten ermöglicht werden. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts gestiegener Infektionszahlen nochmals anpassen. Ziel ist u.a., nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu vermindern. Nach Möglichkeit sollen Heimarbeit oder Homeoffice genutzt werden.

Für den Fall eines konkreten räumlich begrenzten Anstiegs der Infektionszahlen (Hotspot) ist das Gesundheitsamt des Landkreises berechtigt, entsprechend begrenzte Maßnahmen festzulegen.

Nach zwei Wochen beraten die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder erneut, beurteilen die erreichten Ziele und nehmen ggf. Anpassungen vor.

Meldung vom 30. Oktober 2020

Livestream mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt am 30.10.2020

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Meldung vom 27.10.2020

Neue Allgemeinverfügung des Erzgebirgskreises vom 24.10.2020

Der Erzgebirgskreis ist seit Mitte Oktober als COVID-19-Risikogebiet eingestuft. Seit dem 24. Oktober 2020 gilt deshalb für den gesamten Kreis eine neue Corona-Allgemeinverfügung (siehe Link). Hier die wesentlichen Inhalte: 

Durch Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Hochschulen, Aus-und Fortbildungseinrichtungen sowie Ansammlungen im öffentlichen Raum sind personenbezogene Daten zur Nachverfolgung von Infektionen zu erheben; ausgenommen ist der Bereich von Geschäften, Läden und Verkaufsständen.

Zu diesem Zweck sind Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Postleitzahl der Besucher sowie Zeitraum des Besuchs festzuhalten. Diese Daten sind, geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, zu erheben und für die Dauer eines Monats nach Ende des Besuchs für die zuständigen Behörden vorzuhalten, danach zu löschen oder zu vernichten.

Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung im öffentlichen Raum an Orten, an denen Menschen dichter oder länger zusammenkommen (z. B. Bushaltestellen, Bahnhöfe, Busbahnhöfe, Warteschlangen sowie Einkaufszentren, Fußgängerzonen und Märkte während der Geschäftszeiten) sowie in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr ist verpflichtend.
Dies gilt in Annaberg-Buchholz auch für die Wochenmärkte und in der Fußgängerzone Buchholzer Straße während der Geschäftszeiten sowie für Versammlungen im Sinne von Art. 8 des Grundgesetzes.

Die Teilnehmerzahl für Feiern (z. B. Hochzeiten, Geburtstage, Trauerfeiern, Jubiläumsfeiern, familiäre Schulanfangsfeiern) wird im öffentlichen und privaten Raum auf 10 Personen oder, soweit einem Hausstand mehr als 10 Personen angehören, auf die Angehörigen eines Hausstandes beschränkt.
Private Feiern sind ausschließlich im Familien-und Freundeskreis zulässig. Betriebs-und Vereinsfeiern sind untersagt.

In Kirchen und Versammlungsräumen von Religionsgemeinschaften sowie bei kulturellen Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, wie z. B. Kultureinrichtungen, Kino, Theater ist zwingend der Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten, ausgenommen von dieser Regelung sind Personen des eigenen Hausstandes.
Eine Mund-Nasenbedeckung ist beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten zu tragen, jedoch nicht auf dem eigenen Sitzplatz. Beim Singen im Gottesdienst ist ebenso eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von mehr als 100 Personen sind untersagt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt erneut abgestimmten Hygienekonzeptes.

Gäste in Gaststätten und Übernachtungsbetrieben müssen beim Betreten und Verlassen der Lokalität, in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen (z. B. Toiletten oder Wellnessbereich) eine Mund-Nasenbedeckung tragen.


Schank-und Speisewirtschaften sind im Zeitraum 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr des Folgetages zu schließen. Abgabe und Verkauf von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken wird in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr des Folgetages untersagt.

In Schulen und auf dem Gelände von Schulen ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtend. Während des Unterrichts sowie bei Tätigkeiten im Freien (z. B. Hofpause, Schulgarten) ist eine Mund-Nasenbedeckung nicht erforderlich.

Unter den genannten Vorschriften und Regelungen haben das Rathaus, das Kulturzentrum Erzhammer, die Stadtbibliothek und die städtischen Museen sowie Turn- und Sporthallen, Kindertagesstätten, Horte und Schulen geöffnet.

Veranstaltungen im Kulturzentrum Erzhammer sowie öffentliche Stadtführungen finden mit Mund-Nase-Schutz sowie mit Abstands- und Hygieneregeln statt.

Nach wie vor ist in der Natur rund um Annaberg-Buchholz auch in Zeiten von Corona ein breites Angebot nutzbar, wie z. B. Wanderwege, Fahrradrouten oder Bergbaulehrpfade.

Ein Beherbergungsverbot für touristische Einrichtungen besteht in Sachsen und auch im Erzgebirgskreis nicht.

Meldung vom 21.10.2020

Aktuelle Regelungen zu Corona

Aufgrund der aktuellen Entwicklung bei den Infektionszahlen der Corona-Pandemie in unserer Region ist der Erzgebirgskreis seit Mitte Oktober als Risikogebiet eingestuft worden. Damit verbunden sind Maßnahmen, welche die weitere Ausbreitung der Infektion vermindern sollen. Dadurch, dass die Entwicklung zum Teil sehr dynamisch und regional verschieden verläuft, können an dieser Stelle keine festen Regeln veröffentlicht werden, zumal sich diese täglich bzw. wöchentlich ändern können.
Wir verweisen deshalb an dieser Stelle auf die offiziellen Webseiten der jeweils zu-ständigen Behörden bzw. Institute, wie den Freistaat Sachsen, das Gesundheitsamt des Erzgebirgskreises und das Robert-Koch-Institut. Bitte informieren Sie sich auf den dortigen Webseiten , ggf. auch mit Hilfe ihrer Angehörigen oder Bekannten, über die aktuelle Lage und jeweils geltenden Regelungen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Gemeinsam und mit Disziplin, Achtsamkeit und Hygiene können wir diese schwierige Lage überwinden. 

Meldung vom 28. September 2020

Livestream mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt am 28.09.2020

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Meldung vom 01.09.2020

Corona-Schutz-Verordnung - gültig ab 01. September 2020

Bis zum 02. November gilt in Sachsen die aktuelle Corona-Allgemeinverfügung. Die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern zu anderen Personen wird weiter empfohlen. Jeder soll Kontakte auf das zwingend nötige Minimum reduzieren. In der Öffentlichkeit sind Zusammenkünfte mit dem eigenen oder einem anderen Hausstand oder mit bis zu zehn weiteren Personen erlaubt. Der 1,50 m-Abstand gilt nicht in Kitas, Schulen, bei schulischen Veranstaltungen und für Aus- und Fortbildungen. Neu ist ein Bußgeld von 60 Euro, wenn vorsätzlich im ÖPNV, in Reisebussen, in Geschäften sowie beim Betreten von Kitas und Schulen keine Mund-Nase- Bedeckung getragen wird. Wer innerhalb der vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet war, hat sich 14 Tage zuhause abzusondern und das Gesundheitsamt zu informieren. Um eine Tätigkeit aufzunehmen oder von der häuslichen Quarantäne befreit zu werden, benötigt er ein Negativ-Attest. Mit einem Vier-Stufen-Plan sollen in Schulen und Kitas bei bis zu 20, bis zu 35, bis zu 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, Infektionsketten schnell unterbrochen und Schließungen begrenzt werden. Erlaubt bleiben private Feiern mit bis zu 100 Personen aus Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis sowie Betriebs- und Vereinsfeiern mit bis zu 50 Personen unter Einhaltung der Hygiene. Unter freiem Himmel darf wieder getanzt werden. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern darf es geben, wenn eine "datenschutzkonforme und datensparsame Erhebung von Kontaktdaten" möglich ist und ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte können durchgeführt werden, wenn ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Steigt im Kreis die Anzahl der Neuinfektionen auf 20 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, kann die Veranstaltung verboten werden.

Regelungen für den Schul- und Kitabetrieb

Regelungen für den Schul- und Kitabetrieb gelten bis zum 21. Februar 2021. An Schulen gibt es keine Abstriche an der Stundentafel sowie am Unterricht im üblichen Klassen oder Kursformat. Beim Zutritt an Schulen ist ein Mund-Nasen-Schutz für alle verpflichtend. Einrichtungsfremde sind verpflichtet, während des Aufenthaltes in Schul- und Kitagebäuden und auf dem Gelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Wo Schüler und Lehrer ihn tragen müssen, entscheidet die Schulleitung. Betretungsverbote gelten für Infizierte, außerdem jene, die mindestens ein Sars-CoV-2-Symptom erkennen lassen sowie Bürger, die innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt mit Infizierten hatte und dies nicht mit ihrem Job in Gesundheit oder Pflege begründen können. Vorgeschrieben ist neben Händewaschen oder Desinfizieren nach Betreten des Schulgebäudes auch das gründliche Lüften von Unterrichtsräumen spätestens 30 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde. Es muss dokumentiert werden, wer sich als Einrichtungsfremder länger als 15 Minuten aufhält. Anders als beim Hort müssen Eltern in Kitas täglich eine Gesundheitsbestätigung vorlegen, in der sie bescheinigen, dass ihr Kind weder Fieber, Husten, Durchfall/ Erbrechen noch ein "allgemeines Krankheitsgefühl" aufweist.

Meldung vom 31. August 2020

Livestream mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt am 31.08.2020

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Meldung vom 20.07.2020

Ferien-Corona-Verordnung im Freistaat Sachsen

Zum Beginn der Sommerferien ist am Samstag, dem 18. Juli 2020 ist die so genannte "Ferien-Verordnung" der Sächsischen Staatsregierung in Kraft getreten (siehe Link). Trotz weiterer Lockerungen bleibt es in der Corona-Krise weiterhin Grundsatz, physisch-soziale Kontakte auf das zwingend notwendige Maß zu beschränken und - wo möglich - einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, einschließlich Arbeitsstätten. In Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Dies wird auch bei Kontakten im öffentlichen Raum, insbesondere mit Risikopersonen, empfohlen. In Reisebussen muss ein Mund- und Nasenschutz nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Zulässig ist, im Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind, zeitweilig auf die Mund-Nasenbedeckung zu verzichten.

In Geschäften kann das Personal auf eine Mund-Nasenbedeckung verzichten, soweit andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden oder kein Kundenkontakt besteht.

Zulässige Kontakte im öffentlichen Raum bleiben auf einen weiteren Hausstand oder alternativ auf maximal zehn weitere Personen beschränkt.

Private Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig. Familienfeiern außerhalb der Wohnung, z. B. in Gaststätten, sind mit bis zu 100 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zugelassen.
Betriebs-und Vereinsfeiern sind unter Einhaltung von Hygieneregeln mit bis zu 50 Personen zulässig.

Für Angebote der Kinder-und Jugendhilfe gilt: Abhängig von der Größe der Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten muss eine Obergrenze für die Anzahl zeitgleich anwesender Personen im Hygienekonzept festgelegt werden. Diese muss die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglichen. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden.

Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt nicht in Kindertagesbetreuung, in Schulen und bei schulischen Veranstaltungen.

Sportbetrieb im Freien ist unter Einhaltung der Hygieneregeln ebenfalls erlaubt. Im Freizeit-und Breitensport sind Besucherzahlen bis 50 Personen ohne Genehmigung, jedoch unter Einhaltung von Hygieneregeln möglich.

Die Öffnung von Handwerksbetrieben, Dienstleistern und sonstigen Betrieben, Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie Veranstaltungen ist unter Einhaltung der Hygieneregeln erlaubt.

Verboten bleiben vorerst Diskotheken, Tanzlustbarkeiten, die Öffnung von Dampfbäder und Dampfsaunen sowie Angebote der Prostitution.

Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit Publikum mit einer Besucherzahl von mehr als 1.000 Personen sind bis zum 31. Oktober 2020 ebenfalls untersagt. Abweichend davon dürfen diese ab dem 1. September 2020 stattfinden, wenn eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung möglich ist und die Hygieneregelungen eingehalten werden. Das gilt nicht für Versammlungen im Sinne des Sächsischen Versammlungsgesetzes. Diese Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erlaubt.

Betreiber von Beherbergungsbetrieben dürfen keine Personen unterbringen, die aus einem Landkreis, einer Kreisfreien Stadt im Freistaat Sachsen oder im Bundesgebiet oder aus Stadtstaaten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben.   

In Theatern, Musiktheatern, Kinos, Konzerthäusern und -veranstaltungsorten, in Opernhäusern, Musikclubs (ohne Tanz) sowie in Religionsgemeinschaften kann der Mindestabstand verringert werden, soweit eine verpflichtende, datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung durchgeführt wird und geeignete Hygieneregelungen getroffen werden.

Genehmigte Hygienekonzepte notwendig

Hygienekonzepte müssen von den zuständigen kommunalen Behörden vor der Inbetriebnahme folgender Einrichtungen und Angebote genehmigt werden:
Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen, soweit es sich nicht um Beherbergungsbetriebe, Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen mit Mitgliedern (zum Beispiel Fitnessstudios) handelt.
Sportwettkämpfe mit über 50 Zuschauern, Volksfeste und Jahrmärkte, Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser, Musikclubs (ohne Tanz), Zirkusse

Der Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, betreuten Wohneinrichtungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist möglich, wenn diese Einrichtungen genehmigten Hygienepläne und Zugangsregelungen haben. Diese Regelungen müssen insbesondere Bestimmungen zu einzuhaltenden Hygienemaßnahmen, zur Anzahl der Besucher, zum zeitlichen Umfang des Besuches und zur Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten enthalten.

Um regionale Infektionsherde zu begrenzen, müssen die zuständigen Behörden spätestens bei 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen verschärfende Maßnahmen ergreifen, die die Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen.

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung gilt bis zum 31. August 2020. Die Regelung für Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit Publikum mit einer Besucherzahl von mehr als 1.000 Personen gilt bis zum 31. Oktober 2020.

Regelungen für Kindertagesstätten und Schulen

Außerdem gilt seit dem 18. Juli 2020 für Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie die Kindertagespflege eine neue Allgemeinverfügung. Darin sind Zugangs-, Melde-und Hygienebestimmungen festgelegt sowie Regelungen zum Schulbetrieb enthalten.
Schulische Veranstaltungen, wie Unterricht, besondere Bildungsangebote, Prüfungen und Konsultationen, Elternabende, Elterngespräche, Konferenzen sowie Gremiensitzungen zu grundlegenden schulischen Angelegenheiten, die Vorbereitungswoche sowie Veranstaltungen zur Aufnahme von Schulanfängern am 29. August 2020 sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zulässig.

Schulfremden Personen ist das Betreten des Schulgeländes mit Zustimmung der Schulleitung gestattet. Diese sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufenthalte von mehr als 15 Minuten sind zu dokumentieren.

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege können gemäß der jeweiligen pädagogischen Konzeption unter Einhaltung allgemeiner Hygienebestimmungen betrieben werden. Elternabende, Elterngespräche, Fachberatung, ärztliche und zahnärztliche Untersuchungen oder Vorsorgeangebote sowie sonstige Veranstaltungen, die der pädagogischen Konzeption der jeweiligen Einrichtung entsprechen, sind zulässig.

Vor dem Betreten der Betreuungseinrichtung haben Sorgeberechtigte gegenüber der Einrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind keine Symptome zeigt, die auf eineSARS-CoV-2-Infektion hindeuten.
Anderen Personen, insbesondere Eltern, ist das Betreten der Einrichtung gestattet. Sie sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Es ist täglich zu dokumentieren, welche Kinder in der Einrichtung betreut wur-den und wer mit der Betreuung betraut war. Es ist ferner zu dokumentieren, wenn sich eine einrichtungsfremde Person länger als fünfzehn Minuten in einem Einrichtungsgebäude aufhält.

Meldung vom 29.06.2020

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Weitere Lockerungen in der Corona-Krise

In der Corona-Krise gibt es seit dem 27. Juni 2020 weitere Lockerungen in Sachsen. Weiterhin sollen aber physisch-sozialen Kontakte auf das zwingend notwendige Maß beschränkt werden, wo möglich, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und in Geschäften sowie im öffentlichen Nahverkehr sowie in Reisebussen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.
Zulässige Kontakte im öffentlichen Raum bleiben auf zwei Hausstände oder alternativ zehn weitere Personen beschränkt.

Ab dem 27. Juni sind Familienfeiern mit bis zu 100 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zugelassen. Gemeint sind Feiern außerhalb der Wohnung, z.B. in Gaststätten. Zuhause gibt es keine Begrenzung der Personenzahl.

Ab dem gleichen Datum dürfen Musikclubs, wie z. B. Jazzclubs oder kleinere Lokale mit genehmigten Hygienekonzept wieder öffnen. Konzerte sind möglich, Tanz ist ebenso wie das Rauchen den Shisha-Pfeifen nach wie vor tabu.

Der Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, betreuten Wohneinrichtungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist möglich, wenn diese Einrichtungen genehmigten Hygienepläne und Zugangsregelungen haben.

Genehmigte Hygienekonzepte benötigen u.a. Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen, soweit es sich nicht um Beherbergungsbetriebe, Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen mit Mitgliedern (z.B. Fitnessstudios) handelt, außerdem Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Musikclubs (ohne Tanz)sowie Maßnahmen für die Familien-, Kinder- und Jugenderholung.

Sportbetrieb im Freien ist unter Einhaltung der Hygieneregeln ebenfalls erlaubt.

Die Öffnung von Handwerksbetrieben, Dienstleistern und sonstigen Betrieben, Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie Veranstaltungen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln erlaubt.

Verboten bleiben vorerst Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Tanzlustbarkeiten, Sportveranstaltungen mit Publikum sowie die Öffnung von Dampfbädern und Dampfsaunen.

Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1 000 Personen sind bis zum 31. August 2020 untersagt. Das gilt nicht für Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erlaubt.

Um eine Beherbergungsstätte oder einen Beherbergungsbetrieb innerhalb von Sachsen nutzen zu dürfen, sind Einwohner von Städten beziehungsweise Landkreisen mit einer Belastung von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage verpflichtet, ein aktuelles ärztliches Zeugnis vorzulegen, dass keine Covid-19-Sypmtome vorhanden sind.

Kitas und Vorschule mit erweiterten Öffnungszeiten

In den Kindertagesstätten von Annaberg-Buchholz gibt es seit dem 29. Juni spürbare Erleichterungen. Normalbetrieb ist unter Hygieneauflagen möglich. Eine strikte Trennung von Gruppen ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Erzieher können wieder in verschiedenen Gruppen eingesetzt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt nicht mehr in Kindertageseinrichtungen, Schulen und bei schulischen Veranstaltungen. Mund-Nase-Schutz bleibt für Eltern verpflichtend. Der gesundheitliche Nachweis für das Nichtvorhandensein von Covid-19-Sypmtomen ist in Kitas und Grundschulen nur noch für das Kind, nicht mehr für den gesamten Hausstand zu erbringen. Wer sich als Fremder länger als 15 Minuten in der Einrichtung aushält, muss mit Name, Adresse und Telefon dokumentiert werden. In Horten soll mit dem Ferienbeginn am 20. Juli 2020 zum Regelbetrieb zurückgekehrt werden.  

In Annaberg-Buchholz sind die Lockerungen mit erweiterten Öffnungszeiten für die Kindertagesstätten verbunden: Ab Montag, dem 29. Juni öffnen die Einrichtungen wie folgt:
Kita Mäuseburg                      
6:00 - 17:30 Uhr

Kita Kinderoase am Karlsplatz 
6:15 - 16:15 Uhr

Kita Pöhlbergzwerge               
6:15 - 16:15 Uhr

Kita Buchholzer Waldzwerge   
6:00 - 16:00 Uhr

Kita Kleine Silberlinge, Frohnau        
6:00 - 16:00 Uhr

Kita Eichhörnchen, Geyersdorf         
6:30 - 16:30 Uhr

Vorschule im Bildungszentrum Adam Ries
6:00 - 16:00 Uhr

Auch in der Tourist-Information, in der Manufaktur der Träume, im Erzgebirgsmuseum sowie im Frohnauer Hammer gelten ab 1. Juli wieder die normalen Öffnungszeiten: Die Tourist-Information sowie das Erlebnismuseum Manufaktur der Träume öffnen täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr ihre Pforten. Im Erzgebirgsmuseum sowie im Silber-Besucherbergwerk "Im Gößner" können Gäste außer montags täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr einen spannenden Blick in die Geschichte richten. Im Frohnauer Hammer wird außer montags täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr zu interessanten Führungen eingeladen.

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung gilt bis zum 17. Juli 2020.

Meldung vom 06.06.2020

Lockerungen in der Corona-Krise seit 6. Juni 2020

Seit dem 6. Juni 2020 hat sich die Lage in der Corona-Krise deutlich entspannt. Hygiene- und Abstandsregeln sind jedoch weiterhin einzuhalten, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus zu vermindern. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Kontakte sind auf das zwingend Nötige zu reduzieren. Der Kontakt zu einem anderen Hausstand oder alternativ mit bis zu zehn weiteren Personen ist jedoch gestattet.

Das Annaberger Rathaus steht für die Anliegen der Bürger offen. Bitte Termine jedoch vorher unter Tel. 425-0 anmelden. Für Hochzeiten sind aufgrund des begrenzten Platzes im Berghauptmannszimmer des Rathauses aktuell maximal 15 Personen zugelassen.

Stadtführungen können gebucht werden. Tourist-Information und das Kulturzentrum Erzhammer haben mit Hygieneregeln geöffnet, ebenso alle städtischen Museen, die Besucherbergwerke, außerdem Annen- und Bergkirche sowie Adam-Ries-Museum.

Mit genehmigten Hygienekonzepten ist der Betrieb von Frei-, Hallen- und Kurbädern, Thermen und Saunen, Theatern, Kinos, und Konzerthäusern möglich, Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung jedoch erst ab dem 18. Juli 2020. Die Schwimmhalle Atlantis öffnet erst nach der Freibadsaison.

Familienfeiern, u.a. Hochzeiten, Geburtstage, Trauer-, Jubiläums- und Schulanfangs-feiern in Gaststätten oder angemieteten geschlossenen Räumlichkeiten sind mit bis zu 50 Personen zulässig. In Innenräumen sollen jedoch Hygiene und Mindestabstände eingehalten werden.

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erlaubt.

Beim Besuch von Kindertagesstätten, Grundschulen sowie Förderschulen entfällt der Mindestabstand von 1,5 Metern. 

Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und beim Aufenthalt in Geschäften ist nach wie vor eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die Öffnung von Betrieben, Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen erlaubt, soweit in bestimmten Fällen nichts Anderes verfügt ist.

In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sind Besuche wieder möglich. Voraussetzung dafür sind genehmigte Hygienepläne. Diese müssen u. a. Regeln zu Hygienemaßnahmen, zur Anzahl von Besuchern, zum zeitlichen Umfang von Besuchen und zur Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten enthalten.

Alle Sportarten dürfen ausgeübt werden. Bei Sportarten, die den direkten Kontakt zwischen Spielern erfordern oder betonen, sollen jedoch Trainingspartner so wenig wie möglich gewechselt werden. Weiterhin untersagt bleiben Sportveranstaltungen mit Publikum sowie bis einschließlich 17. Juli 2020 Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung.

Verboten bleiben Volksfeste und Jahrmärkte sowie der Betrieb von Diskotheken, Clubs, Musikclubs und Tanzlustbarkeiten. Bis zum 31. August 2020 sind außerdem Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern verboten.

Verschärfende Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen sind spätestens bei 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zu treffen.

Meldung vom 03.06.2020

Livestream mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt am 03.06.2020

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Meldung vom 02.06.2020

Keine Sondernutzungsgebühren für Gastronomie bis 31.10.2020

Die Gastronomie war in der Corona-Krise neben anderen Branchen besonders stark betroffen. Auch gegenwärtig ist sie durch Abstands- und Hygieneregeln noch lange nicht im normalen Geschäftsbetrieb angelangt. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt deshalb die Stadt Annaberg-Buchholz betroffene Betriebe. Oberbürgermeister Rolf Schmidt hat am 29. Mai 2020 eine entsprechende Verfügung unterzeichnet. Danach werden in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. Oktober 2020 für die Außengastronomie auf öffentlichen Flächen keine Sondernutzungsgebühren erhoben. Außerdem kann die derzeit genutzte Fläche auf Antrag um bis zu ein Drittel gebührenfrei erweitert werden, um damit Abstandsregeln besser einhalten zu können. Voraussetzung ist, dass die Erweiterung mit benachbarten Geschäften abgestimmt ist sowie Rettungs- und Laufwege freigehalten werden.

Für die Bearbeitung der Anträge wird lediglich eine Verwaltungsgebühr von 15 € erhoben, Sondernutzungen im genannten Zeitraum bleiben komplett kostenlos. Bereits bezahlte Sondernutzungen oder solche, die durch Corona nicht genutzt werden konnten, werden auf Antrag durch die Stadt rückwirkend erstattet. Die Stadt hofft, damit einen kleinen Beitrag zur Wirtschaftsförderung leisten zu können.  

Nicht enthalten in dieser Regelung sind Flächen, die im Rahmen einer privatrechtlichen Vereinbarung an Gastronomen für längere Zeit verpachtet wurden.

Meldung vom 14.05.2020

Livestream mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt am 14.05.2020

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Einrichtungen in Annaberg-Buchholz öffnen

Am 15. bzw. 18. Mai 2020 treten weitere Lockerungen in der Corona-Krise in Kraft. Dennoch sind auch weiterhin Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, um einen erneuten Anstieg der Infektionen zu verhindern. Oberbürgermeister Rolf Schmidt sagt: "Wir können noch keine Entwarnung geben. Als Stadt werden wir auch in den nächsten Wochen Vorsorge dafür treffen, dass Kontakte beschränkt bleiben, gleichzeitig aber das öffentliche Leben wieder in Gang kommt". Nach wie vor gilt im öffentlichen Raum ein Mindestabstand von 1,5 m. Der Kontakt zu einem anderen Hausstand ist gestattet, ebenso der Besuch von drei Kindern aus der eigenen Klasse zum gemeinsamen Lernen oder zur geteilten Betreuung. Wohnungen können ohne triftigen Grund verlassen werden.

Der Zugang zum Annaberger Rathaus ist möglich. Nach Terminvereinbarungen unter Tel. 425-174 können die Bürger problemlos ihren Behördengang mit Mund-Nase-Schutz erledigen. Für Hochzeiten sind aufgrund des begrenzten Platzes im Berghauptmannszimmer maximal 15 Personen zugelassen.
Das Kulturzentrum Erzhammer beginnt schrittweise ab dem 25. Mai die Freizeit- und Kreativangebote aufzunehmen. Die aktiven Teilnehmer der Kurse werden über die Kursleiter persönlich informiert.Ein erster Schnitzurlaub beginnt bereits am Himmelfahrtstag. Der reguläre Veranstaltungsbetrieb beginnt im September 2020.
Auch der Frohnauer Hammer nimmt wieder seinen Betrieb auf. Die Gaststätte öffnet am 16. Mai ab 11.00 Uhr ihre Pforten, das Museum ab Himmelfahrt. Besucher können in Gruppen von acht Gästen pro Gebäude das traditionsreiche Haus besuchen. Auch das Hammerwerk ist in Betrieb. Vorerst ist das Museum donnerstags bis sonntags von 9 bis 16 Uhr zugänglich. Je nach den Erfahrungen und dem Besucherzuspruch soll nach 14 Tagen neu über Öffnungszeiten entschieden werden.
Das Eduard-von-Winterstein-Theater prüft derzeit, in welcher Weise eine Sommersaison der Greifenstein-Festspiele ermöglicht werden kann.
Sportstätten dürfen ohne Publikum genutzt werden, wenn die vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Eine Nutzung der Sportstädten ist nur durch Vereine und Gemeinschaften möglich, denen auch bislang bei der Stadt Nutzungszeiten eingeräumt worden sind.

Öffnung von Schulen, Kindertagesstätten und Horten

Ab dem 18. Mai 2020 dürfen Schulen, Kindertagesstätten und Horte wieder alle Kinder betreuen. Dazu Kultusminister Christian Piwarz: "Am Grundsatz der strikten Trennung von Betreuungsgruppen und Klassen müssen alle festhalten. Ein Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen und Klassen muss sowohl in den Gebäuden als auch auf den Freiflächen strikt vermieden werden".
Das heißt: Auch in den Kindertagesstätten von Annaberg-Buchholz werden Gruppen strikt getrennt voneinander betreut, es darf keinen Kontakt zu anderen Gruppen geben. Gleiches gilt für den Unterricht an den Schulen. In den Schulen kommt es dadurch zu verschiedenen Unterrichts- und Pausenzeiten. Spezielle Regelungen legt jede Einrichtung fest. Eltern werden dazu informiert.
Eltern sind verpflichtet, bei der Abgabe ihrer Kinder auf einem Musterformular schriftlich die Gesundheit ihres Kindes und ihres gesamten Hausstandes zu bestätigen. Das Musterformular wird den Eltern über die Einrichtung übermittelt. Die Eltern dürfen Kindertagesstätten nur zum Bringen und Abholen der Kinder in den ausgewiesenen Bereichen und der dazu notwendigen Zeit betreten. Dabei ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Die städtischen Kitas in Annaberg-Buchholz öffnen in der Woche neun Stunden, Horte von 11.00 bis 16.00 Uhr. Eltern werden dazu rechtzeitig informiert.

Mit der Phase 3 des vierphasigen Konzepts auf dem Weg zurück zum vollständigen Regelbetrieb in Kitas und Schulen tritt damit der eingeschränkte Regelbetrieb in Kraft. Kinder dürfen ihre Kindertagesstätten und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen. Auch für alle übrigen Schüler wird ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich. Die Pflicht zum Schulbesuch gilt wieder für alle Schüler. Informationen finden sich auch auf den Homepages der einzelnen Schulen.

Der Rechtsanspruch auf Betreuung in Kindertagesstätten und Horten ist nicht mehr nur auf bestimmte Berufsgruppen eingeschränkt. Alle Eltern haben Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Rechtliche Grundlage für die neuen Regeln sind die neue Corona-Schutz-Verordnung sowie eine Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen. Beide gelten vorerst bis zum 5. Juni 2020. Danach wird, je nach Lage in der Corona-Krise, weiter entschieden.

Weitere Hinweise zu Lockerungen in der Corona-Krise

Ab dem 15. Mai dürfen Gastronomiebetriebe in Sachsen wieder öffnen. Um Hygiene und Abstand zu gewährleisten, muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet sein. Bedienpersonal muss Mund-Nase-Schutz tragen. 

Auch die Regeln für touristische Einrichtungen werden ab dem 18. Mai gelockert. Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätze dürfen unter Auflagen ebenso wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass Abstands- und Hygieneregeln sowie Schutzvorschriften gemäß der Allgemeinverfügung Hygiene des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eingehalten werden.
Bei Ausflügen, z. B. zum Himmelfahrtstag gilt, dass diesen nur maximal zwei Hausstände gemeinsam unternehmen dürfen.

Weiterhin dürfen Freibäder, Fitnessstudios, Musik- und Volkshochschulen, Aus- und Weiterbildungsstätten sowie Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ab 18. Mai öffnen. Voraussetzung sind Hygieneregeln und professionelle Betreuung. Ebenso dürfen Fahrschulen öffnen, Fahrstunden und Prüfungen absolviert werden. Die Öffnung gilt auch für Kinos, Musiktheater, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser.

In allen Geschäften gelten weiterhin Zugangsbeschränkungen, strenge Hygieneregeln und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Pro 20 m² Verkaufsfläche darf ein Kunde im Geschäft sein.

In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen gelten nach wie vor Besuchsverbote. Ausgenommen davon sind Seelsorge, Sterbebegleitung, behördlich notwendige Kontakte sowie der Besuch von Angehörigen auf Geburts-, Kinder-, Jugend- und Palliativstationen sowie in Hospizen. Außerdem dürfen Angehörige bei einer voraussichtlichen Verweildauer von mindestens 21 Tagen betroffene Patienten besuchen und die Einrichtung nicht von SARS Covid-19 betroffen ist.

Ein Mund-Nase-Schutz ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften nach wie vor verpflichtend. Empfohlen wird er an Arbeitsplätzen, an denen mehrere Menschen zusammenarbeiten oder Kundenkontakt besteht.

Generell untersagt bleiben auch weiterhin Großveranstaltungen mit über 1.000 Besuchern bis zum 31. August 2020. Gottesdienste, Trauerfeiern, Andachten, Hochzeiten sind möglich. Auch angemeldete Versammlungen nach dem Versammlungsrecht dürfen mit Abstandsgebot von 1,5 Metern sowie Mund-Nase-Schutz stattfinden.
Nach wie vor verboten bleiben Volksfeste, Jahrmärkte, die Öffnung von Musikclubs und Diskotheken sowie von Hallenbädern, Saunen und Dampfbädern.

Ab einer Infektionsrate von 50 Bürgern in einer Woche pro 100.000 Einwohner können Regelungen verschärft werden, ggf. schon eher. Das ist für den Erzgebirgskreis derzeit nicht relevant.

Die neue Sächsische Corona-Verordnung gilt bis einschließlich 5. Juni 2020. Kurz vorher wird entschieden, wie angesichts der aktuellen Lage weiter verfahren wird.

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