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15. Erzgebirgischer Stollentag

Der Weihnachtsstollen gehört wie Pyramiden und Schwibbögen zu den Markenzeichen des Erzgebirges. Zum 15. Erzgebirgischen Stollentag am 29. November in Annaberg-Buchholz knüpfte das regionale Handwerk nahtlos an die Erfolge der Vorjahre an.

Die Prüfer Andre Bernatzky von der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen e.V., Uto Stieberger vom Beruflichen Schulzentrum TEW in Annaberg-Buchholz sowie Bäckermeister Richard Schulz führten die Stollenprüfung nach strengsten DLG-Kriterien durch. Fünf Kategorien entschieden über den Sieg. Das waren Form und Aussehen, Oberflächen- und Krustenbild, Lockerheit und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack. "Geruch und Geschmack haben die höchste Bedeutung", sagt Innungsobermeister Michael Weisbach aus Königswalde.

Diesmal wurden 50 Weihnachtsstollen anonym bewertet. DLG-Gold errangen acht Betriebe: Annaberger Backwaren GmbH, Konditorei Fiedler, Einsiedel, Cafe Schreiber, Schlettau sowie die Bäckereien Nönnig, Ehrenfriedersdorf, Kreißl, Scheibenberg, Göpfert, Krumhermersdorf, Wolter, Mildenau sowie Matschke, Falkenbach. Oberbürgermeister Rolf Schmidt dankte allen für die gezeigten Leistungen.

Zum Stollentag wurde wieder deutlich: Durch handwerkliche Herstellung, jahrzehntelange Erfahrungen und feinste Rohstoffe wird seit Jahrzehnten höchste Qualität erreicht. Diese Qualität wird weltweit nachgefragt.

Ein Garant für Qualität und Herkunft ist neben den Bäckerinnungen seit 2010 auch der Stollenverband Erzgebirge. Mit Wettbewerben wie dem Erzgebirgischen Stollentag, gemeinsamer Vermarktung und gegenseitigem Erfahrungsaustausch trägt er zum Erfolg des erzgebirgischen Weihnachtsstollens bei. Seit 2012 tritt der Verband mit einer eigenen Stollenverpackung auf.

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Annett Flämig
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