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Stimmungsvoller Bergmannsadvent am 4.12.

Bergmännische Tradition im Blickpunkt

Die bergmännische Tradition des Erzgebirges stand im Mittelpunkt des zweiten Adventswochenendes in Annaberg-Buchholz. Ein Glücksumstand war dabei, dass der Bergmannsadvent auf den 4. Dezember, den Barbaratag fiel. Dieser Tag wird zum Gedenken an die Schutzheilige der Bergleute in vielen Bergbauregionen begangen. Einwohner und Gäste erfreuten sich dabei an einer neuen Inszenierung der Bergmännischen Krippe vor historischen Stadtmotiven. Die Vorlagen dazu stammen von Kunstmaler Günter Kreher. Sie zeigen den Annaberger Markt, die Schmiederei Looß an der Scherbank sowie den berühmten Malerblick an der Farbegasse. Mit einer Bergandacht in der Annenkirche, einem Knappschaftsaufmarsch zur Bergkirche St. Marien sowie der Signierung durch den Maler wurden sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Sie zeigen jene Zeit des 19. Jahrhunderts, nach denen auch die 32 Figuren der Bergmännischen Krippe sowie ihre Kleidung gestaltet wurden.

Am gleichen Tag lud das Erzgebirgsmuseum zum Barbaratag ein. Auf dem Programm standen Sonderführungen in sonst unzugängliche Bereiche des Besucherbergwerks "Im Gößner" sowie eine Sonderführung durch die Ausstellung "Lichter der Weihnacht". Außerdem wurde Herr Bernd Lahl zum Ehrenbergmann ernannt. Auch die Innenhöfe des Erzgebirgsmuseums sowie der Steinmetzwerkstatt Wagler an der Oberen Badergasse öffneten ihre Pforten. Auf der Weihnachtsmarktbühne sorgten das Bergmusikkorps "Frisch Glück" Annaberg-Buchholz/Frohnau e. V. sowie Nachtwächter und die Sankt-Annen-Pfeiffer für stimmungsvolle Unterhaltung.

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