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Erfolgreiche Premiere des 1. Internationalen Märchenfilm-Festivals fabulix

"In fast jedem Märchen steht: Es war einmal ..., aber wir wussten nicht, ob auch unser Märchen - ein extra diesem Filmgenre gewidmetes Festival zu veranstalten - ein Happy-End hat. Seit heute weiß ich, dass wir diese Idee gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten" - mit diesen Worten resümiert Festival-Direktor Filip Albrecht am Ende des 1. Internationalen Märchenfilm-Festivals die vergangenen fünf Tage in Annaberg-Buchholz. Auch Oberbürgermeister Rolf Schmidt freut sich: "Unser Anliegen ist aufgegangen, wir konnten viele Menschen aus der Region und ganz Deutschland nach Annaberg-Buchholz holen und viele Kinder und Familien mit einem tollen Märchenfilm-Programm verzaubern."  

Rund um den Marktplatz der Berg- und Adam-Ries-Stadt hatte sich an insgesamt 19 Locations alles um das Thema "Märchenfilm" gedreht. Mit nahezu 20.000 Gästen erreichte das Festival die angestrebte Besucherzahl. Im Mittelpunkt standen 77 Aufführungen beliebter und bekannter, aber auch neuer Märchenfilmproduktionen. Die Zuschauer der teilweise bis zum letzten Platz ausgebuchten Filmvorführungen hatten die Qual der Wahl eines Siegerfilms.
Nach Auszählung der "Zauberkugeln" stand fest, dass die Filmproduktion "Die 7 Raben" den größten Zuspruch erhielt, unmittelbar gefolgt von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und "Das singende, klingende Bäumchen" aus dem Jahre 1957 auf Platz 3.


Großes Interesse für Kostüm- und Requisitenausstellung   
     
Zu einem Besuchermagnet entwickelte sich auch die Kostüm- und Requisitenausstellung der Prager Barrandov-Studios in der Festhalle. Fast 3000 Gäste interessierten sich für die noch bis zum 3. September geöffnete Ausstellung einer einmaligen Sammlung wertvoller, teilweiser originaler Kostüme aus Märchenfilmproduktionen.

1. Internationales Symposium der Filmschaffenden aus Deutschland und Tschechien mit hoffnungsvollem Ergebnis

Bedeutende Regisseure, Produzenten, Vertreter von TV-Sendern, Filmstudios und Filmemacher trafen sich unter sachkundiger Moderation von Filip Albrecht erstmalig zu einem Symposium über das spezielle Thema Märchenfilme. Der intensive fachliche Austausch über die Zukunft des Märchenfilms und das Fazit der dreistündigen Veranstaltung im Annaberg-Buchholzer Rathaus lässt Märchenfilmfreunde hoffen. Tschechische und deutsche Fachleute sind sich einig, die Zeit der Koproduktionen, in der viele erfolgreiche Märchenfilme entstanden sind, soll wieder belebt werden, neue Koproduktionen sollen auf die Beine gestellt werden.     
 
Ob auf der Altstadtterrasse, am Schutzteich, an der St. Annenkirche, im Erzhammer und an vielen anderen liebvoll gestalteten Festivalbereichen  - überall war der Hauch einer märchenhaft-verzauberten Stadt zu spüren.  

Über 100 Märchenfiguren ließen sich überall in der Stadt sehen. Sie zogen am Abschlusstag unter dem Marschkommando des Magister von Winterfeld in einem bunten Aufzug zur Marktbühne. Mehr als eintausend Besucher hatten sich dort eingefunden um den Ausklang des Festivals mitzuerleben. Mit Bildern und Worten erinnerte OB Rolf Schmidt an die beeindruckenden Erlebnisse der letzten Tage. Für ihn persönlich zählte die Erstaufführung des vor 50 Jahre mit Christel Bodenstein gedrehten Films "Der kleine Prinz" zweifellos zu den Höhepunkten des Festivals.

Wie es weitergeht steht noch nicht fest. Trotz positiver Bilanz müssen in den nächsten Wochen zunächst alle Ergebnisse und Erfahrungen ausgewertet werden.   

"In jedem Falle gilt der Dank einem tollen Publikum, unseren 90 Sponsoren - mit den Stadtwerken Annaberg-Buchholz und Envia M an der Spitze, aber auch dem Sächsischen Staatsministerium für Kunst und Wissenschaft, dem Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, dem EU-Kleinprojektefond im Rahmen des Interreg 5A-Programms, unseren Kooperationspartnern Barrandov-Studios, Filmfestival Schlingel, Märchenland und Elldus-Ressort, den Medienpartnern Blick und Radio Erzgebirge und natürlich allen Organisatoren die haupt- und ehrenamtlich zum Gelingen dieses Festivals beigetragen haben." freut sich Oberbürgermeister Rolf Schmidt.

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