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WELTERBESTÄTTEN MONTANLANDSCHAFT FROHNAU

Foto: Dirk Rückschloss
Markus-Röhling-Stolln - neun Meter hohes Kunstrad

Im Markus-Röhling-Stolln finden sich eindrucksvolle Zeugnisse des Bergbaus aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus (1733 - 1857) sowie der Zeit der SDAG Wismut. Besucher gelangen mit einer Grubenbahn ca. 600 Meter in den Berg. Originale Erzgänge sind ebenso zu besichtigen wie Maschinen aus dem ehemaligen Wismutbergbau. Hauptattraktion ist der Nachbau eines voll funktionsfähigen, neun Meter hohen Kunstrades, das einst für die Entwässerung der Grube genutzt wurde. Der Markus-Röhling-Stolln wurde ursprünglich als St. Anna Stolln angelegt und hat eine Gesamtausdehnung von zirka 8,6 km. Aktuell ist der Verein dabei, einen neuen, erweiterten Rundgang für Besucher anzulegen.

Ruine des Pulverhauses der Grube Markus Röhling

Die Ruine des Pulverhauses der Grube Markus Röhling erinnert an das gleichzeitig mit dem Huthaus um 1768 erbaute Pulverhaus. Hier wurde einst Schwarzpulver für Sprengungen gelagert.

Frohnauer Hammer – ältestes Schmiedemuseum Deutschlands

Der Frohnauer Hammer gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges. Er ist das älteste Schmiedemuseum Deutschlands und das erste technische Denkmal Sachsens. Die einstige Getreidemühle aus dem 15. Jahrhundert wurde 1621 zu einem Hammerwerk umgebaut. Bis 1904 wurden hier Werkzeuge für Bergbau und Landwirtschaft hergestellt. 1907 erwarb der Hammerbund das Gebäude und nahm 1909 den Museumsbetrieb auf. Das historische Hammerwerk aus dem 17. Jahrhundert sowie Wasserräder und Blasebälge sind bis heute voll funktionstüchtig. Im Obergeschoss zeigt eine Ausstellung die gefertigten Schmiedeerzeugnisse.

Herrenhaus des Frohnauer Hammers – imposanter Fachwerksbau

Das Herrenhaus des Frohnauer Hammers mit seinem sehenswerten Bruchsteinmauerwerk, dem Fachwerk aus Andreaskreuzen sowie dem schiefergedeckten Walmdach befindet sich gegenüber dem Hammerwerk. Es wurde im Jahr 1697 erbaut und wechselte mehrmals die Besitzer. Im Herrenhaus taucht der Besucher ein in das Leben der meist wohlhabenden Hammerherren. Sehenswert sind das originale Mobiliar, der große Kachelofen sowie Vorführungen der jahrhundertealten Klöppelkunst.

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