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Sanierung Traditionsgaststätte Frohnauer Hammer

Projektinhalt und Ergebnisse

Der Frohnauer Hammer gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges. Er ist das älteste Schmiedemuseum Deutschlands (seit 1910), hervorgegangen aus einer im Mittelalter errichteten Getreidemühle. 1621 erfolgte der Umbau zu einem Hammerwerk. Bis 1904 wurden hier Werkzeuge für Bergbau und Landwirtschaft hergestellt.

Zur Erhaltung und Verbesserung der Aufenthalts- und Servicequalität sowie Aufwertung des Gebäudes insbesondere der gastronomischen Versorgung wurde eine Förderung im Programm LEADER für umfassende Sanierungsarbeiten an der Traditionsgaststätte Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz, Ortsteil Frohnau beantragt. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen zur finanziellen Unterstützung von Projektvorhaben im ländlichen Raum.

Die Gaststätte befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, dem Herrenhaus im Museumskomplex "Frohnauer Hammer". Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten in der Gaststätte ist eine komplette Erneuerung der lüftungstechnischen Anlage, der Sanitärinstallation und der Kühltechnik in Verbindung mit der Überarbeitung der technologischen Abläufe in der Küche notwendig. Weiterhin dienen die Errichtung einer Trafostation und eines zweiten Rettungsweges einer verbesserten Sicherheit und Stromversorgung in der Gaststätte.

Gemäß der gewährten Förderung ist ein wesentliches Ziel der Baumaßnahme der Erhalt und die Verbesserung der Rahmenbedingungen des Wirtschaftsstandortes Annaberger Land. Die Verbesserung der Qualität und Zielgruppenorientierung des Angebotes von Gastronomieeinrichtungen tragen zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Tourismuswirtschaft als zentrale Stütze der regionalen Wertschöpfung im Annaberger Land bei.

Herrenhaus Frohnauer Hammer
Herrenhaus Frohnauer Hammer

Projektlaufzeit

Das Projekt wird im Zeitraum vom 20.02.2018 bis 31.01.2019 umgesetzt.

Höhe der Fördermittel

Für das Projekt wurden Fördermittel in Höhe von 151.888,33 Euro bewilligt. Der bestätigte Gesamtkostenrahmen beträgt 506.294,42 Euro. Die Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz trägt einen Eigenanteil von 354.406,09 €.

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