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Städtebauliches Denkmalschutzprogramm (SDP)
"Historischer Stadtkern Annaberg"

Die Wolkensteiner Straße 13, lange ein Sorgenkind, nunmehr dank des beispiellosen Engagements der neuen Eigentümer ein Schmuckstück !

Förderfähig sind

Ordnungsmaßnahmen

  • Freilegung von Grundstücken zur Quartierentkernung und -neuordnung
  • Herstellung, Änderung und Rückbau öffentlicher Erschließungsanlagen zur Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes (Straßen, Wege, Plätze, Stadtmauern…)
  • Schaffung von Parkflächen, Grünanlagen, öffentlichen Spielplätzen
  • Verbesserung des öffentlichen Wohnumfeldes
  • Errichtung öffentlicher Parkierungsanlagen

Baumaßnahmen

  • Erneuerung von Gebäuden in privatem Eigentum entsprechend den städtebaulichen und denkmalschutzrechtlichen Zielen zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes und zur Anpassung an moderne Wohnbedürfnisse, an Barrierefreiheit, an Energieeffizienz und Klimaschutz inkl. Außenanlagen und Stellplätze
  • Erneuerung von Gebäuden für Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen

Sicherungsmaßnahmen

  • nachhaltige Sicherung von Dach einschl. Dachhaut, aufgehendem Mauerwerk, Fundamenten, Gebäudetragwerk

Förderhöhe

Verlorener (nicht rückzahlbarer) Zuschuss

  • bei einer Gesamtsanierung eines Gebäudes alle auf der Grundlage einer Kosten- erstattungsbetragsberechnung ermittelten unrentierlichen Kosten (Baukosten abz. Eigenkapital, abz. aus den Mieten refinanzierbarer Kredit), soweit die Mittel der Stadt im entsprechenden Haushaltsjahr zur Verfügung stehen
  • bei einer abschließenden Erneuerung von Dach und Fassade bis zu pauschal 40% der ermittelten förderfähigen Kosten
  • bei einer Sicherung bis zu 100% der förderfähigen Kosten

Nicht berücksichtigt werden:

  • die Grunderwerbskosten und sämtliche damit in Verbindung stehende Kosten
  • Finanzierungs- und Versicherungskosten
  • wirtschaftlich nicht vertretbare, über den durchschnittlich üblichen Aufwendungen liegende Baukosten
  • bei Sicherungsmaßnahmen muss sich der Eigentümer gegenüber der Stadt verpflichten, innerhalb von fünf Jahren nach Abschluss der Sicherungsvereinbarung eine Modernisierung des Gebäudes durchzuführen, diese Verpflichtung ist grundbuchrechtlich abzusichern
  • geförderte Bauteile, Gewerke oder Gebäude dürfen nicht mit zinsgestützten Darlehen der SAB- oder KfW-Bank finanziert werden

Voraussetzung für die Förderung:

  • Abschluss einer Fördervereinbarung zwischen Stadt und Gebäudeeigentümer nach entsprechendem Förderantrag des Eigentümers
  • Baubeginn erst nach Abschluss dieser Fördervereinbarung, alle vorher begonnenen Bauarbeiten sind nicht förderfähig
  • Eigentümer muss im Grundbuch eingetragen sein
  • Sicherungsmaßnahmen dürfen nicht in zeitlichem oder sachlichem Zusammenhang mit einer Gebäudemodernisierung stehen

Die dem Antrag beizufügenden Unterlagen finden Sie auf Seite 3 des Antragsformulars. Die Anträge sind ausgefüllt, unterschrieben und mit den erforderlichen Unterlagen bei der Stadtverwaltung, Frau König, einzureichen.

Nach Prüfung der Unterlagen wird bei Förderfähigkeit ein Zuschussvorschlag vorgelegt. Kann der Eigentümer mit Eigenkapital, Kredit und Zuschuss die geplante Maßnahme finanzieren, wird eine Fördervereinbarung erstellt, die durch den Oberbürgermeister und den Eigentümer unterzeichnet wird. Erst danach darf mit den Arbeiten begonnen werden. Zuschüsse über 50T€ bedürfen der Beschlussfassung durch den Technischen Ausschuss, Zuschüsse über 150T€ durch den Stadtrat.

ACHTUNG! Das Förderprogramm ist 2017 ausgelaufen. Es werden nur noch einzelne Maßnahmen auf Antrag nach Abstimmung mit der SAB gefördert. Bitte kontaktieren Sie dazu im Vorfeld die in der Leiste benannten Ansprechpartner. >

Ansprechpartner

Person
Dagmar König
Funktion
Sachgebietsleiterin Planung
Telefonnummer
03733 | 425 263
Faxnummer
03733 | 425 142
E-Mail

Ansprechpartner

Person
Frau Vogel
Funktion
Sanierungsberaterin Bayerngrund
Telefonnummer
0371 5205033
Faxnummer
0371 5205012
vogel@bayerngrund.de